KÜNSTLER
Cornelia Friederike Müller (CFM)
Cornelia Friederike Müller aka CFM ist Medienkünstlerin, DJ und Produzentin elektronischer Musik, sie lebt und arbeitet in Leipzig.
Nach dem Studium der Philosophie und Psychologie wandte sie sich 1998 während ihres Medienkunststudiums intensiv der elektronischen Musik zu. Vorerst als DJ CFM und Veranstalterin der Reihe ‚Der Elektronische Sonntag’, als Redakteurin und Autorin des Popkultur-Fanzines ‚repertoire’, als Mitbegründerin des Netzwerkes ‚Propellas’ für Musikerinnen und Künstlerinnen und als Co-Regiesseurin des Films ‚Hausarbeiten – Über das elektronische Musizieren’.
Seit 2002 produziert sie eigene Musik, die zum einen als eine melodische Mischung aus Clicks & Cuts, Electronica, Intelligent Dance Music, Minimal und Microsound charakterisiert, zum anderen wohl am besten als experimentelle Soundscapes oder Scores bezeichnet wird. Zudem realisiert/e sie verschiedene, zum Teil interaktive Video/Audioinstallationen innerhalb von Ausstellungen.
Ihre Musik basiert überwiegend auf Samples aus Mikrophonaufnahmen, Notenfetzen von Aufnahmen klassischer Instrumente und dem Spiel auf der Midi-Klaviatur.
Das Tropfen von Wasser oder eine Dose öffnen, Papierknistern, Stimm- und Wortfragmente, Mikrophonrumpeln, auf der Straße stehen oder im Café sitzen wird zum Ausgangsmaterial für die Rhythmus- und Soundelemente.
Durch Schnitt, Bearbeitung und Verfremdung sind die Quellen der von ihr verwendeten Samples meist nicht identifizierbar. Hin und wieder bleiben sie jedoch eindeutig und verweisen als Zitat auf ihren Ursprung oder wie im Falle der Samples aus Feldaufnahmen, auf die stetige, im weitesten Sinne musikalische Begleitung des Alltags.
CFM produziert/e Musik unter anderem für Heike Hennig & Co - Forum für Zeitgenössischen Tanz und Musik Leipzig, FZML - Forum für zeitgenössische Musik Leipzig, Hof Klang Leipzig, Gewandhaus zu Leipzig, Hörbild Verlag Berlin, Kammerakademie Potsdam, Bühnen der Stadt Gera, Theater in der Josefstadt Wien, Bless Showroom Milano, und veröffentlichte DJ Mixes, Remixes und eigene Tracks bei Velocitysounds, Doxa Records, tellerrandmusik, nowthatiam.
Tobias Lampelzammer
DER KONTRABASSIST TOBIAS LAMPELZAMMER
wurde in München geboren. Kontrabassstudium in München, Stuttgart und Berlin, anschließend Akademist der Berliner Philharmoniker, wo Klaus Stoll sein Mentor war. Von 1998 bis 2007 war Tobias Lampelzammer Vorspieler der Kontrabässe im Gewandhausorchester Leipzig, wo er unter den zahlreichen berühmten Dirigenten dieses Orchesters das klassisch-romantische Orchester- und Opernrepertoire kennenlernt hat. Seit 2003 ist er Solo-Kontrabassist der Kammerakademie Potsdam. Tobias Lampelzammer war mehrere Jahre Mitglied des Lucerne Festival Orchestra unter Claudio Abbado und ist regelmäßiger Gast bei der Lautten Compagney Berlin, der Akademie für Alte Musik Berlin und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
Ein Schwerpunkt seiner Aktivitäten sind solistische Auftritte mit Zeitgenössischer Musik, Uraufführungen und Performance. Tobias Lampelzammer hat in den letzten Jahren in Leipzig, Berlin und Potsdam mehrere Konzertformate entwickelt, von denen in den letzten Jahren besonders die Aufführungen des Projektes "Fernöstliche Inspirationen" mit Musik von Giacinto Scelsi und John Cage im Potsdamer Nikolaisaal sowie im Museum für Asiatische Kunst in Berlin hervorzuheben sind, die von Presse und Publikum gleichermaßen begeistert aufgenommen worden sind. Die Konzerte des Leipziger "Hofklang Festivals" hat er in den letzten Jahren programmatisch und als Solist mit geprägt. Genreübergreifende Projekte fanden mit der Leipziger Choreographin Heike Hennig in der Leipziger Oper statt, ebenso Duokonzerte mit der Sopranistin Marie Schuppan, mit der eine enge Zusammenarbeit besteht und mit der zuletzt ein literarisch- musikalischer Abend unter dem Titel: "Remember Dido!" zur Aufführung kam. Im Frühjahr 2011 fanden in Kooperation mit der Kammerakademie Potsdam und den „Musikwelten Berlin“ mehrere Konzerte mit dem Titel "Die Grammatik der Träume" statt, Musik und Traum im 20. Jahrhundert.
Seit 2011 gestaltet Tobias Lampelzammer bei der Kammakademie Potsdam die Konzertreihe „KAPmodern“. Dort werden im nächsten Jahr unter anderem Konzerte mit dem Titel „Unendliche Zeiten- Time Studies“ mit Musik von Morton Feldman, sowie ein Projekt über Kafka und Hölderlin mit Musik von Holliger und Kurtag mit dem Titel „Unendliche Ferne/ Wahnsinns- Dichtung“ zu hören sein.
Tobias Lampelzammer lebt in Leipzig und Potsdam und spielt auf einem Kontrabass aus dem Jahr 1760 von J. G. Gabrielli, Florenz.
Claudia Herr
MEZZOSOPRAN – DARSTELLERIN – KONZERTPERFORMERIN
Die Sängerin und Unternehmerin entwickelt und realisiert ungewöhnliche, themenbezogene Projekte & Konzertprogramme für und mit Veranstaltern im Bereich der Zeitgenössischen Musik und dem Zeitgenössischen Musiktheater mit Schwerpunkt Zeitgenössischer Gesang.
Claudia Herr bietet als Sängerin und Interpretin Zeitgenössischer Musik besondere Projektideen und Konzertprogramme an. Beispielhaft ihr Projekt „AquAria“ aus ihrer „Aria“ - Reihe, bei dem Sie im wahrsten Sinne atemberaubend die Klangübertragung im Wasser durch Ihren Unterwassergesang ausnutzt, um in neue Bereiche vorzudringen.
Die Künstlerin wurde in Dresden geboren, besuchte die Musikspezialschule Hoyerswerda mit Abitur und absolvierte Ihre Diplome in Solo-Konzert-Gesang und Vokal-Pädagogik an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Danach folgten, gefördert durch ein 5jähriges Stipendium des Muraltengutes Zürich, Gesangsstudien bei Prof. Ernst Haefliger (Schweiz). Seit 2003 lernt die Sängerin weiter bei Gundula Hintz (Berlin).
In Berlin hat die Künstlerin ein kreatives Schaffensfeld gefunden. Die Interpretin widmet sich intensiv der Zeitgenössischen Oper, Musiktheater, Konzert, Performance. Sie sang neben Musiktheaterproduktionen wie u.a. die „Martinu-Trilogie“ oder „Sport“ von Aperghis im Konzerthaus Berlin im letzten Jahr die Partie der Henriette Vogel und Marquise von O. in der Kleist Oper von Rainer Rubbert (Komposition) und Tanja Langer (Libretto), die am 22. März 2008 im Theater Brandenburg uraufgeführt wurde.
Claudia Herr war Meisterschülerin in Interpretation von Wolfgang Rihm, arbeitet mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit, singt die Werke von Aribert Reimann, Wolfgang Rihm, Karlheinz Stockhausen, Rainer Rubbert, Martin Daske, Sidney Corbett, Walter Zimmermann, Ralf Hoyer, Susanne Stelzenbach, Juliane Klein und vielen anderen mehr.
Aufgetreten ist sie damit in Deutschland u.a. in der Berliner Philharmonie, in der "Unerhörten Musik" – BKA, im Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin, der Matthäuskirche am Kulturforum Berlin, Kammeroper Schloss Rheinsberg zur 1. Opernwerkstatt für Zeitgenössische Komponisten, Stuttgarter Liederhalle, zum Ultraschall-Festival Berlin sowie zu verschiedenen Festivals im Ausland, wie zum Beispiel zum „PING 2006“ auf Mallorca oder beim „FRINCH“ in Irland.
Claudia Herr erforscht immer wieder überzeugende Möglichkeiten der Einbeziehung globaler Projektbereicherung. So entstand nach einer Klangforschungsreihe eine weitere Folge ihres UnterWasserProjektes „AquAria“, uraufgeführt 2008 im Liquidrom Berlin, das neue Dimensionen von Klängen und Musik unter Wasser aufzeigt; besonders auch für den Gesang durch Ihre Erfindung und Praxis des UnterWasserGesangs. Ein weiteres Projekt der Reihe ist FlammAria mit Gesang im Feuer.
Die ausdrucksstarke Interpretin konzertierte in Russland, Tschechien, Polen, Ungarn, Irland, Holland, Italien, Spanien, Griechenland, Schweiz, Ecuador, Thailand, Mallorca und Deutschland. Ihre Arbeiten wurden im TV (TVFrance, WDR, Pro7, SFB, RBB, NDR...), im Radio (Radio Kultur, Klassik plus, Radio 3...) sowie in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften vorgestellt und besprochen.
Sie war Gewinnerin des 1. Preises der “Globusklänge Deutschland” der FiFa-Fußball-WM 2006 in Kooperation mit der Initiative Neue Musik Berlin.
Kontakt:
www.claudiaherr.de
info@claudiaherr.de
Gerd Schenker
Gerd Schenker (geb. 1948), studierte an der Deutschen Hochschule für Musik in Berlin bei Otto Reil. Von 1968 bis 1972 war er Schlagzeuger an der Volksbühne Berlin, sowie anschließend von 1972 bis 1975 Schlagzeuger am Großen Rundfunkorchester Leipzig.
Seit 1975 ist Gerd Schenker Schlagzeuger am Rundfunk Sinfonieorchester Leipzig, dem heutigen MDR SINFONIEORCHESTER. Des Weiteren war er 1974 bis 1993 Mitglied der Gruppe Neue Musik „Hans Eisler“ aus Leipzig.
Im Jahr 1978 war er Mitbegründer des Leipziger Schlagzeug-Duos. Seit 1983 ist Gerd Schenker Leiter des Leipziger Schlagzeug Ensembles.
Herr Schenker hatte dabei in den vergangenen Jahren zahlreiche Auftritte als Solist und etablierte sich als Herausgeber von Schlagzeug-Literatur.
Juliane Tief
Juliane Tief, in Riesa/Elbe geboren, kam in Dresden, später dann in Münster an die Hochschule für Musik zum Gitarrenstudium, das sie in der Klasse von Prof. Reinbert Evers absolvierte und 1994 abschloss.
Ihre Ausbildung erweiterte sie auf Meisterkursen u.a. bei Oskar Ghiglia, Jürgen Rost, Hubert Käppel und Nikita Koshkin. Juliane Tief konzertiert regelmäßig in den Kammermusikbesetzungen Gesang-Gitarre und Flöte-Gitarre, aber auch in größeren Ensembles und mit Schauspielern und Kabarettisten, so zum Beispiel 2000/01 mit Hanns Dieter Hüsch. Sie folgte mehreren Einladungen zu internationalen Gitarrenfestivals, u.a. Donezk/Ukraine, Sofia/Bulgarien und dem 28. Cantiere internationale d’arte di Montepulciano/Italien.
1995 spielte sie mit Reinbert Evers bei „ambitus“ Hamburg eine CD mit Werken von J.S. Bach ein. Ebenso wirkte sie 2002/03 bei den CD-Produktionen von Burkhardt Sölls Liederspiel „Peters Garten“ und dem Liederzyklus „Venus und Adonis“ mit, die bei „Bloomline“ in den Niederlanden erschienen sind. Juliane Tief war von 1998 bis 2006 Dozentin für Gitarre an der Westfälischen-Wilhelms-Universität in Münster und lebt jetzt als freischaffende Gitarristin in Berlin. Seit 2004 organisiert und leitet sie die Konzertreihe „SAITENBLICKE“ und das gleichnamige Ensemble für Neue Musik.
Steffen Kühn
Steffen Kühn lebt und arbeitet in Leipzig. Seit 10 Jahren ist er in der Redaktion für Neue Musik beim Online-Magazin Leipzig-Almanach tätig und pflegt dabei intensiven Kontakt vor allem auch zu überregionalen Festivals für neue Musik, wie Wien Modern und Maerz Musik Berlin.
2007 gründete er mit Hof Klang® eine Plattform für Neue Musik und ist seitdem der Künstlerische Leiter. Die erste experimentelle Aufführung fand im Juli 2007 statt, mit Musik unter anderem von Giacinto Scelsi und John Cage.
Im Juli 2008 arbeitete er mit dem Komponisten Bernd Franke, der bei Hof Klang® 2008 die eigens für den Anlass aufgetragene Komposition „lines II“ uraufführte.
Im Jahr 2009 begann er das Projekt „Neue Musik und Kinder“.
2010 erfolgte der erste internationale Kompositionswettbewerb unter dem Dach von Hof Klang. Die Kompositionen der gekürten Preisträger integriert Steffen Kühn in das künstlerische Konzept von Hof Klang 2011.
Bettina Lange
Bettina Lange besuchte von 1982 - 1986 die Spezialschule für Musik in Weimar / Belvedere und studierte von 1986 - 1990 an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar bei Rolf Lukoschek und Prof. Arndt Schöne (Dresden). 1993 - 1994 bereicherte sie ihre künstlerische Ausbildung bei Trevor Wye in England.
1990 - 2000 war sie Soloflötistin der „Brandenburgische Philharmonie Potsdam“.
1997 gründete sie zusammen mit 8 Solisten der „Brandenburgischen Philharmonie“ das „Persius Ensemble“ in Potsdam. Außerdem gehört sie seit September 2001 zu den Mitgliedern der „Kammerakademie Potsdam“.
Regelmäßig wird sie als Aushilfe von der Komischen Oper, der Deutschen Oper, dem Rundfunksinfonieorchester (RSB) eingeladen.
Bei dem 5. Internationalen Musikwettbewerb in Wien 1996 erhielt sie den 3. Preis.
Als Solistin arbeitete sie mit der „Brandenburgischen Philharmonie Potsdam“, dem „Wiener Kammerorchester“, dem „Mexico Symphonie Orchestra“ und dem
„ Orquestra Sinfonica Provincial de Bahia Blanca“ in Argentinien zusammen.
1992 hatte sie einen Lehrauftrag an der Universität Potsdam.
Aline Khouri
Aline Khouri wurde 1985 in Dresden geboren und erhält seit ihrem sechsten Lebensjahr Klavierunterricht. 1998 wurde sie an der Sächsischen Spezialschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden mit dem Hauptfach Klavier aufgenommen. Seit dem Jahr 2000 kam Harfenunterricht hinzu. Von 2005 bis 2010 absolvierte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik „Carl Maria v. Weber“ in Dresden im Hauptfach Harfe bei G.Kleiner.
Aline Khouri gastierte häufig in renommierten Klangkörpern, vor allem im Bereich der Neuen Musik ( („Klangnetz Dresden“, „Hof Klang Leipzig“, Philharmonie Dresden, Staatskapelle Dresden, Staatsoper "Unter den Linden" Berlin, u.a.). Seit 2009 ist sie erste Harfenistin des „West Eastern Divan Orchestras“ unter Daniel Barenboim und nahm bereits an einer Europa-Tournee mit diesem Orchstester teil (u.a. Bayreuther Festspiele, Salzburger Festspiele, BBC PROMS).
Im Jahr 2010 erfolgten kammermusikalische Auftritte beim "International Chamber Music Festival" in Jerusalem und in Buenos Aires. Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie darüber hinaus Substitutin der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Derzeit absolviert sie ein Studium im Fach Master Harfe bei Astrid von Brück.
Aline Khouri ist festes Mitglied des Ensembles für Neue Musik "El Perro Andaluz" (Förderpreis 2011 der Landeshauptstadt Dresden).
Bernd Franke
Bernd Franke wurde 1959 geboren und studierte von 1975 bis 1981 in den Fächern Komposition bei Siegfried Thiele und Dirigieren bei Wolf-Dieter Hauschild in Leipzig. Er war Meisterschüler an der Akademie der Künste in Berlin und erhielt 1981 den Hanns-Eisler-Preis und ein Mendelsohn Stipendium. 1988 begann sein umfangreicher Zyklus
In den 90er Jahren hatte Bernd Franke Vortragsreisen und Arbeitsaufenthalte in den USA, war Jury-Mitglied der „Münchener Biennale für Neues Musiktheater“ und 1998 gründete er das „Ensemble SOLO XFACH“ mit dem Ziel, Werke dieses Zyklus authentisch und zielgerichtet zu verbreiten. Im Jahr 2000 folgten erste Produktionen von SOLO XFACH und ein Zyklus mit dem Ensemble SOLO YFACH beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt. Der Zyklus „CUT“ begann 2001 und 2002 entstand die Zusammenarbeit mit C:F: Peters Frankfurt – London – New York. Es folgten Uraufführungen in New York, Pittsburgh, Saarbrücken, Leipzig und Projekte mit den Goetheinstituten in New York und Toronto.
Bernd Franke war 2003 „Composer of the Year“ beim Kaustinen Festival in Finnland. Sein Zyklus „LINES“ begann 2004 und ein Jahr später der Zyklus „IN BETWEEN“ (UA 2005 Tokyo).
Sophie Bauer
1976 in Aue/Sachsen geboren, studierte Sophie Bauer in Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Klavier bei Prof. Gerhard Erber, Gesang bei Prof. Jörn Dopfer und Schulmusik und an der hiesigen Universität Germanistik und Erziehungswissenschaften.
Schon während ihres Studiums arbeitete sie mit verschiedenen Kinder- und Jugendchören (wie zum Beispiel mit dem Gewandhaus Kinderchor), mit denen sie im In- und Ausland konzertierte. Seit der Spielzeit 2005/06 leitet Sophie Bauer sowohl den Kinderchor als auch den Jugendchor der Oper Leipzig. Derzeit absolviert sie ein Orchesterdirigierstudium in Dresden bei Prof. Ekkehard Klemm.
Sophie Bauer ist auf den Bereich Kindermusik, Kinderchorleitung und Kinderstimme spezialisiert. Seit 2003 übt sie auf diesen Gebieten Dozententätigkeiten aus wie z.B. an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.
Im Rahmen ihrer Tätigkeit an der Oper Leipzig studiert sie die Kinder für namhafte Dirigenten wie Riccardo Chailly, Axel Kober, John Mauceri, Ulf Schirmer u.a. ein und dirigiert die Produktionen des Kinderchores im Kellertheater der Oper.
Mit ihrem Vokalquintett lajuna ist Sophie Bauer auch als Sängerin und Komponistin zu erleben. Das musikalische Repertoire liegt bei lajuna im Bereich Popular- bzw. Weltmusik. Zu ihrem vielfältigen Schaffen kommen Film-, Fernsehen-, Radio- und CD-Einspielungen hinzu.
Lotte de Beer
Lotte de Beer wurde im Juni 2009 von der Regieopleiding Amsterdam (der Regieschule der Amsterdamer Hogeschool voor de Kunsten) mit der Produktion „Häuptling Abendwind“ von Jacques Offenbach auf dem IST Festival in Amsterdam graduiert.
Im Oktober 2008 führte sie bereits Regie bei ihrer ersten Graduationsproduktion, der „Cherry Orchard“ von Tsjechow. Während ihrer Ausbildung absolvierte sie für ein Jahr ein Praktikum an der Nederlandse Oper in Amsterdam, wo sie Pierre Andi (Poppea, Saint François), Johann Simons (Entführung aus dem Serail) und Peter Konwitschny (Daphne) assistierte. Mit Peter Konwitschny ging sie anschließend nach Karlstad, Graz und Lissabon für Produktionen von „La Bohème“ und „König Lear“.
Am Korzo Theater in Den Haag erhielt sie die Möglichkeit ein neues Musiktheater-Werk mit der Komponistin Nicoleta Chatzapoulou zu gestalten. Das Ergebnis war „Clara S“, welches im Mai 2007 in Den Haag aufgeführt wurde. Danach führte sie Regie bei der neuen Oper „Medea“ von Tania Sikhelianon, welche eine Koproduktion der Theaterschule und des Konservatoriums von Amsterdam war.
Korzo bot de Beer und Chatzapoulou anschließend an, zusammen ein zweites Projekt zu verwirklichen. Das resultierte in der Produktion „Are you our daughter?“. Diese neue Oper, mit dem Tenor Alexander Oliver in der Hauptrolle, basiert auf „König Lear“. Diese Produktion wurde beim „Dag“-Festival in de Branding, Den Haag und dem Nederlandse Kameroperafestival in Zwolle gespielt und wurde im Juni 2009 bei den Rotterdamse Operadagen in Rotterdam aufgeführt.
In der vergangenen Saison assistierte Lotte de Beer Peter Konwitschny bei seiner neuen Produktion „Salome“ in Amsterdam und führte bei einer neuen Oper Regie, die auf „Penthesilea“ vom Komponisten Benedict Weisser basierte. Die Oper wurde am Kameroperahnis in Zwolle, mit der Sopranistin Young Hee Kim in der Hauptrolle aufgeführt.
Außerdem feierte im Mai 2009 de Beers „Clara S“ zusammen mit Peter Konwitschnys „Ich habe genug“ Premiere. Einen Monat später spielte ihre Inszenierung von „Häuptling Abendwind“ von Jacques Offenbach auf dem International Theatre School Festival.
Das Sonar Quartett
DAS SONAR QUARTETT
wurde im Jahr 2006 gegründet, seit 2007 spielt es in der jetzigen Besetzung mit Kirsten Harms und Susanne Zapf (alternierend in den Violinen), Nikolaus Schlierf (Viola) sowie Cosima Gerhardt (Violoncello). Mit ihrer Konzentration auf die Musik des 21. Jahrhunderts haben sie sich schnell einen hervorragenden Ruf in der Szene erobert: „In ihrem Spiel verbinden sich Akkuratesse des Zusammenspiels und Energiegeladenheit, klangliche Expressivität und sorgsamste Differenzierung zu einem atemberaubenden Musizieren.“ (Gisela Nauck, Positionen).
Von der engen Vernetzung mit zeitgenössischen Komponisten künden allein zwanzig Uraufführungen in den letzten drei Jahren, darunter zehn für das Sonar Quartett geschriebene Werke.
Mit „Spielwitz, Emotion und Experimentierlust, wie man sie heute auf Avantgarde-Podien selten hat,“ (Frank Kämpfer, Deutschlandfunk) sind sie ein gern gesehener Gast auf großen und kleinen Festivals im In- und Ausland; so gastierten sie bereits beim Ultraschall Festival, bei Young China vom Hessischen Rundfunk und dem Siemens Arts Program, bei den Randspielen Zepernick, den Ostrava Days, bei Intersonanzen Potsdam, den Tagen Neuer Musik Zürich, dem Pan Music Festival Seoul, dem Forum Neuer Musik Köln, den Tagen Neuer Musik Weimar und den Tagen Zeitgemäßer Musik Bludenz. Als Konzertorte dienen ihnen etablierte Institutionen wie das Konzerthaus in Berlin, das Radialsystem oder die Akademie der Künste ebenso wie Galerien, ungenutzte Schwimmbäder oder Jazzclubs.
Um ihre eigenen programmatischen Ideen gezielt umsetzen zu können, hat das Sonar Quartett verschiedene Konzertreihen ins Leben gerufen: Seit 2007 gibt es, unterstützt durch die Initiative Neue Musik Berlin und den Deutschen Musikrat, „Berlin im Quadrat“; eine Reihe, die sich zum Ziel gesetzt hat, vor allem die junge Berliner Kompositionsszene vorzustellen.
Im Juli 2010 veranstalteten sie ihr erstes von künftig zwei jährlichen Abonnement-Konzerten, in denen sie zeitgenössische Werke mit der Avantgarde vergangener Epochen verbinden. Hierbei gelingt es dem Sonar Quartett, auch das klassische Repertoire in einer zeitgemäßen Weise zu interpretieren, die von der Kritik als „eine große, inspiriende und kreative Leistung des Ensembles“ gewürdigt wird, da sie etwa von Beethoven „nichts Titanenhaftes“ übrig ließ, sondern ihn „gnadenlos und dennoch bewundernswert kunstvoll in die rauhe Gegenwart katapultiert.“ (Harald Langer, Kaufbeurer Zeitung).
2010 erfolgte das CD-Debut des Quartetts mit den drei Streichquartetten von
Georg Katzer in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk und NEOS, das ihnen eine Nominierung für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2011 einbrachte. Anfang diesen Jahres wird eine Einspielung von Werken
Walter Zimmermanns bei Mode Records sowie von Ursula Mamlok bei Bridge Records folgen. Aufnahmen mit der Nacht-Musik III von Paul Heinz Dittrich sind in Planung.
Kontakt:
www.sonarquartett.de
Eva Ludwig
Eva Ludwig studiert seit 2005 Querflöte bei Bernhard Kury an der Hochschule für Musik "Carl-Maria-von-Weber" Dresden. Sie spielte bereits Aushilfe in vielen Sächsischen Orchestern, u.a. in der Dresdner Staatskapelle, der Dresdner Philharmonie und den Landesbühnen Sachsen.
Sie war ein Jahr als stellvertr. Soloflöte am Theater Lübeck engagiert und spielt derzeit als Solo-Piccolistin im Opern- und Museumsorchester Frankfurt a.M. Außerdem erhielt sie Preise bei verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben und nahm an Meisterkursen bei Eckart Haupt, M.M. Kofler, Angela Firkins und Andrea Lieberknecht teil.
